Das Warten ist vorbei!

Welch‘ große Freude, unsere Bienenvölker haben alle den Winter überlebt. Nun wünschen wir uns, dass keine langanhaltende Kälteperiode mehr folgt und das vorhandene Futter bis zur üppigen Tracht ausreichend ist.

Seit Mitte März blühen in unserer Region die ersten Weiden. Der Beginn der Weidenblüte ist für die Bienenvölker das Signal ihr Brutnest merklich auszuweiten, sofern zu kühle Durchschnitts-Außentemperaturen dies nicht  unterbinden.

Den örtlichen Blühbeginn der Weide muss der Imker  sich  unbedingt  merken, denn drei Wochen später schlüpfen viele Arbeiterinnen und danach stehen erste notwendige Arbeiten an den Bienenvölkern  an (Frühjahrsdurchsicht, Erweiterung). Die erste, vorläufige Kontrolle wurde  schon früher durchgeführt. Sie dient als erste grobe Abschätzung für  Volksstärke, Bienensitz, Futtervorrat und ob Brut vorhanden ist.

Ruhe am Bienenstand

Als deutliches,  unüberhörbares Anzeichen für den nahenden Winter, zogen die Kraniche lauthals tönend  in Richtung Winterquartiere.  In diesem Jahr sahen wir bereits  ungewöhnlich früh, (Ende September) die ersten „Reisetruppen“.

Die Nachttemperaturen sind merklich kühler geworden und am Bienenstand kehrt Ruhe ein. An den Bienenvölkern sind die Arbeiten, bis auf restliche Aktivitäten zur Erhaltung der Bienengesundheit, abgeschlossen. Nun  hoffen wir, dass alle Völker den Winter ohne Milben, mit genügend Futter,  gesund  überleben.

Auch wenn die diesjährige Honigernte in vielen Regionen deutlich geringer ausgefallen ist als in den Vorjahren, waren wir mit dem  Bienenjahr zufrieden, erfreuen uns an einem köstlichen Honig.

Für Imker beginnt nun die Zeit zur Vermarktung  der Bienenerzeugnisse, zur Planung für das nächste Bienenjahr, zur Fortbildung oder einfach auch zur Entspannung und Muße.

Blumenpracht am 18.Nov.2014

Herbstblumen 2014