-2022 scheint ein gutes Bienenjahr zu werden!-

Unsere Völker kamen stark aus der Winterpause und haben sich im Frühjahr gut entwickelt,

Ein reichhaltiges Trachtangebot lieferte eine gute Frühtracht.

Momentan deutet auch alles auf eine gute Sommertracht hin.

Mit Spannung erwarten wir nun, ob unsere Königinnenzucht erfolgreich war.

Der Mohn liefert zwar keinen Nektar für die Bienen,

bietet aber reichlich Pollen für Bienen und ihre

wilden Verwandten.

Februar……“Hufescharren“

„So langsam scharren die Imker mit den Hufen“. Noch ist der Winter aber nicht vorbei. Auch im Februar muss noch mit Schnee und starkem Frost gerechnet werden. Jetzt zeigt sich aber, ob die Varroabehandlung im Spätsommer und Herbst erfolgreich war (aus der Imkerschaft hört man vereinzelt von Völkerverlusten). Auch erkennt man jetzt, ob genügend Futter vorhanden ist. Im Dezember und Januar waren es circa 150 bis 200 g Futter je Woche, was ein Volk benötigte. Jetzt, im Februar, steigert sich der Verbrauch auf etwa 400 bis 700 g je Woche und Volk. Dies ist ein eindeutiges Anzeichen, dass das Brutgeschäft schon wieder im Gange ist.

Schön ist es für den Imker, wenn er in  diesen Tagen am Bienenstand sein Ohr auf die Kisten legt und das Summen seiner Völker wahrnehmen oder sogar den ersten Flug genießen kann. Das lässt jedes Imkerherz höher schlagen.

Festzustellen war in diesem Winter, dass schon starker Flugbetrieb an den schönen Tagen im Dezember und an Silvester herschte und bei der Behandlung mit Oxalsäure Ende Dez. die Bienen teilweise über mehrere Waben verteilt waren, also nicht mehr in der Wintertraube saßen.

Es bleibt spannend, warten wir es ab.